Minister Aiwanger bei Wirtschaftsgespräch in der Premium Reha Villa Aurelia

Rehabilitationseinrichtungen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen

Im Rahmen eines Wirtschaftsgesprächs besuchte der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Premium Reha Villa Aurelia, um sich vor Ort über aktuelle Herausforderungen der Rehabilitationsbranche sowie über neue Projekte und Entwicklungen zu informieren. Gesprächspartner waren Familie Zettl, Chefarzt Dr. Endress sowie Prokuristin Michaela Memmel.

Austausch über wirtschaftliche Herausforderungen und Bürokratie

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Fragen der Vergütungssysteme sowie zunehmende Bürokratie- und Nachweispflichten. Die Vertreter der Einrichtung schilderten die aktuellen Herausforderungen im Klinikalltag und wiesen darauf hin, dass steigende Kosten, komplexe Vergütungsstrukturen, umfangreiche Dokumentationsanforderungen sowie starre Personalvorgaben den Betrieb zunehmend erschweren.

Vor allem kleinere und spezialisierte Einrichtungen stünden vor der Aufgabe, wachsende administrative Anforderungen zu erfüllen, ohne dass zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies führe zu einer zunehmenden Belastung der Einrichtungen und ihrer Mitarbeitenden.

Bedeutung der Rehabilitation für Gesellschaft und Arbeitsmarkt

Minister Aiwanger betonte die wichtige Rolle von Rehabilitationseinrichtungen für die Gesundheitsversorgung und den Arbeitsmarkt. Reha-Kliniken leisteten einen entscheidenden Beitrag dazu, Menschen wieder in ein selbstbestimmtes Leben und zurück in den Beruf zu führen. Um diese Aufgabe langfristig erfüllen zu können, seien Planungssicherheit und faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen notwendig.

Zudem sprach er sich für den Abbau bürokratischer Hürden und die Vereinfachung von Prozessen aus, damit sich Fachkräfte stärker auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können – die Betreuung der Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig sei es erforderlich, die Vergütungssysteme zu überprüfen und stärker an realen Kostenentwicklungen sowie dem Fachkräftemangel auszurichten.

Vorstellung von Konzepten und Zukunftsprojekten

Im Rahmen des Besuchs stellte die Premium Reha Villa Aurelia ihre therapeutischen Konzepte sowie geplante Investitionsmaßnahmen vor. Die Einrichtung warb für eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Kostenträgern und Rehabilitationseinrichtungen mit dem Ziel, langfristig stabile Strukturen zu schaffen und die Qualität der Rehabilitation nachhaltig zu sichern.

Gemeinsamer Appell für praktikable Lösungen

Das Wirtschaftsgespräch endete mit dem gemeinsamen Appell, die Bedeutung der Rehabilitationsbranche stärker in den politischen Fokus zu rücken und praxisnahe Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu entwickeln. Der Besuch unterstreicht die Relevanz eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Gesundheitswirtschaft, um die Zukunft der Rehabilitation in Bayern nachhaltig zu gestalten.

Das könnte Sie interessieren

  • Alltagstauglichkeit prüfen: Wie die Villa Aurelia auf das Leben nach der Reha vorbereitet

    Der Deutsche Reha-Tag am 26. September hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt und Wirksamkeit moderner Rehabilitation stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken – und dabei zu zeigen, was eine gute Rehabilitation leisten kann. Ein Aspekt, der dabei oft unterschätzt wird, ist die Vorbereitung auf den Alltag. Die Fahrt mit der Trambahn, das Kochen in der eigenen Küche oder das Einsteigen in ein Auto stellen nach einer Operation häufig eine größere Herausforderung dar als zunächst erhofft. Genau hier setzt die Villa Aurelia an. Auf dem Klinikgelände gibt es eigens eingerichtete Stationen, an denen reale Alltagssituationen erprobt werden können.

  • Sauberkeit als Teil des Wohlfühlens: Die Hauswirtschaft der Villa Aurelia

    Wer die Villa Aurelia betritt, nimmt zuerst die Ruhe wahr, das gepflegte Ambiente, die freundlichen Gesichter. Was dahintersteckt, damit all das täglich so bleibt, ist die Arbeit von Edit Szabo und ihrem Team. Seit sieben Jahren ist sie Teil der Römerbad Klinik, seit September 2025 leitet sie die Hauswirtschaft. Ihr Grundsatz ist dabei stets derselbe geblieben: „Sauberkeit ist die halbe Gesundheit“. Wer sich erholt, braucht eine Umgebung, in der er oder sie zur Ruhe kommen kann. Ein frisch bezogenes Bett, ein gepflegtes Zimmer und natürlich saubere Gemeinschaftsbereiche sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern das Ergebnis täglicher Arbeit. Edit Szabo erstellt Dienstpläne, überwacht

  • Therapieplanung

    Spürbar gut koordiniert: Der reibungslose Therapieablauf in der Villa Aurelia

    Wer sich in einer Rehabilitationsklinik erholt, erlebt täglich Therapieanwendungen, Untersuchungen und Beratungsgespräche – meist ohne zu wissen, wie viel Planung dahintersteckt. In der Villa Aurelia sorgt die Therapieplanung dafür, dass Behandlungsabläufe reibungslos funktionieren, Wartezeiten minimiert werden und jede Patientin und jeder Patient einen auf die eigene Situation abgestimmten Therapieplan erhält. Als Schnittstelle zwischen dem Ärzte- und Therapeutenteam sowie den zu Behandelnden arbeitet sie zwar im Hintergrund, hat aber eine unmittelbare Auswirkung auf den Klinikalltag. Helena Heim leitet diesen Bereich seit etwa zwei Jahren. Zu den Römerbad Kliniken kam sie bereits im März 2022. Ihr Alltag ist geprägt von wechselnden Anforderungen:

Sie wissen, dass Sie bald eine Reha benötigen?

Fragen Sie Ihren Aufenthalt unverbindlich bei uns an. 
Unsere Plätze sind begrenzt.